Neuheiten von der NAB 2008 (Seite 8 von 9)

 

  Panasonic

Panasonic befindet sich wie auch JVC Profesionell traditionell in der sogenannten Center Hall, der zentralen Halle der NAB - so auch dieses Jahr.
Und stärker den je ging es um ein Thema: Film auf Solid State: P2 oder SD Karte - im Format DVCPro50, DVCProHD und immer mehr AVCHD und AVCIntra.

 

  Panasonic und Solid State - Festspeicher

Panasonic präsentierte verschiedenste neue Geräte mit Festspeichertechnik (SD oder P2 Speicherkarten) - nicht nur Camcorder.

 

  Panasonic Festspeicher Lösungen der Zukunft

 

So zeigte man "Produktstudien" - also Gerät die es noch nicht gibt und womöglich auch nie geben wird - Geräte, die man sich aber vorstellen könnte. Etwa, wie hier oben im Bild ein Gerät, dass die Daten des Festspeichers im Netzwerk zur verfügung stellt bzw. streamt oder, unten im Bild, ein Blu-ray Brenner, der die Daten von Festspeichermedien kopieren, archivieren und abspielen kann.

 

  Panasonic AG-HPG10 und AG-HPX170 (171) mit P2

Natürlich konnte Panasonic aber auch marktreife Produkte zeigen. So etwa der neue Player/Rekorder AG-HPG10, der mit den schon üblichen Formaten DV/DVCPro/DVCPro50/DVCProHD und P2 Speicherkarten arbeitet sowie der neue P2 Camcorder AG-HPX170 (kommt in Europa als AG-HPX171 auf den Markt).

 

  Panasonic AG-HMC150 (151) mit AVCHD



Der Camcorder AG-HMC150 (in Europa: AG-HMC151) ist mit der 170/171 Kamera stark verwandt, nutzt jedoch schnelle SD Karten und das Format AVCHD zur Aufzeichnung.
Im Unterschied zu anderen AVCHD Camcordern arbeitet die Kamera aber mit einer AVCHD Datenrate von bis zu 24MBit/s und ermöglicht so noch bessere Ergebnisse. Die Bearbeitung des stark komprimierten Datenstroms bleibt für die Schnittsysteme natürlich eine Herausforderung.

 

  Panasonic AG-HMC70



Mit eher konventioneller AVCHD Datenrate von etwa 13MBit/s, aber mit einem für diese Geräte absolut untypischen Bauform - einem etwas unförmigen Schultercamcorder - möchte Panasonic vor allem im Behörden und Ausbildungsbereich punkten. Die Kamera AG-HMC70 bringt XLR-Eingänge mit und ermöglicht so den Anschluss professioneller Mikrofone. Der Preis ist für einen Schultercamcorder sehr günstig: etwa 2500.-EUR. Dieser Camcorder war keine NAB Neuheit - er wurde bereits Ende 2007 angekündigt und steht nun aber unmittelbar vor der Auslieferung.

 

  JVC Professional



Der Stand von JVC Professional befindet sich direkt gegenüber von Panasonic - und offenbar hat dies durch die vergangenen Messen abgefärbt. Denn erstmals hat auch JVC nun einen ProHD Camcorder mit Festspeicheraufzeichnung gezeigt.

 

  JVC GY-HD200BU Kamera und MR-HD200 Rekorder



Im Grunde genommen war es kein wirklich neuer Camcorder, sondern nur eine leichte Modifizierung. Der GY-HD200U erscheint nun als GY-HD200BU - mit ein paar Änderungen. Unter anderem kann er über Firewire nun auch 1080i ausgeben - die wichtigste Änderung aber ist, dass man an den GY-HD200BU den zur NAB neu angekündigten MR-HD200 Festplattenrekorder anschließen kann. Dieses Gerät ist dann vollintegiert - eine Verkabelung von Firewire oder Stromversorgung ist nicht notwendig. Die Technik des Festplattenrekorders stammt von Focus Enhancements, das Modell wird dort speziell für JVC gefertig und ausschließlich über JVC vertrieben. Die Besonderheit des Rekorders ist aber, dass er nicht nur die Aufnahme auf Festplatte, sondern auch SD Karte ermöglicht. Zudem kann das Aufnahmeteil inkl. Platte mit einem Handgriff aus dem Gehäuse entnommen werden (auf dem Bild oben ist die Klappe geöffnet).
Eine wirklich überzeugende Lösung - schade, dass die Auslieferung erst für Ende des Jahres vorgesehen ist.

 

  JVC LiveMischer KM-H3000



Wenn man die JVC Produktpalette sich näher ansieht, dann stellt man fest, dass JVC mittlerweile eine komplette Ausstattung für den Studiobereich anbietet - es fehlt nur noch ein Live-mischer. Und diesen hat JVC Professional in Form des KM-H3000 nun vorgestellt. Der Mischer arbeitet mit HD-SDI an allen Ein-/Ausgängen - für Alternative Formate gibt es schließlich Konverter. Der Mischer liegt bei ca. 16.000.-EUR und ist vor allem für keine Studios gedacht, die mit SDI-Studiokameras wie der JVC GY-HD251 arbeiten. Neben dem H3000 für bis zu 12 Quellen wird es auch noch einen H2500 mit nur 6 Eingängen und etwas weniger umfangreichen keying Funktionen geben (Preis: ca. 12.000.-EUR).

 

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